Burgtheater Wien

Das Konzert

Komödie von Hermann Bahr
 

«Ein Stück klassische Literatur von zeitloser, feinperlender Komik und eine erlesene Schar von Schauspielern, die jede Rolle zum Funkeln bringen. Dazu eine einfallsreiche Regie und ein originelles Bühnenbild. Ein überaus vergnüglicher und geistreicher Abend, der gar nicht so harmlos ist, wie er zunächst wirkt.» ORF

«Das Konzert» ist gar kein Konzert! Das angebliche Konzert in der Provinz ist nur die wiederkehrende Ausrede des Pianisten Gustav Heink, wann immer er der Ehefrau und seinen ausnahmslos in ihn verliebten Schülerinnen entkommen muss, um in einer Berghütte das Wochenende mit seiner augenblicklichen Favoritin zu verbringen. Die Liebesworte, die der Virtuose den wechselnden Geliebten ins Ohr flüstert, sind eingespielt wie die verschiedenen Eröffnungen zu einer Schachpartie. Alles ändert sich an einem Tag im Frühling, als eine besonders heftig in ihren Meister verliebte Schülerin dahinterkommt, mit wem er wirklich zum Konzert fährt.

Hermann Bahrs scharfzüngige Komödie wurde von dem Schweizer Regisseur Felix Prader – in Winterthur bekannt durch seine Arbeiten für das Theater Kanton Zürich – derart erfolgreich neu inszeniert, dass die Produktion vom Akademietheater ins grosse Burgtheater Wien übergesiedelt ist und vom österreichischen Fernsehen aufgezeichnet wurde. In der Hauptrolle des Musikers Gustav Heink kann man sich auf einen der ganz Grossen des Gegenwartstheaters freuen: Peter Simonischek wurde unlängst für seine Rolle in «Toni Erdmann» mit dem Europäischen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Mit Florian Teichtmeister können die Winterthurer Theaterfans den österreichischen Nachwuchsstar zum ersten Mal auf einer Schweizer Bühne bewundern. Und mit Stefanie Dvorak, Barbara Petritsch und Regina Fritsch steht das gesamte Ensemble von «Die Präsidentinnen» wieder auf der Winterthurer Bühne.

Fotos © Georg Soulek