Der Vetter aus Dingsda

Operette von Eduard Künneke (1885–1953)
 

1921 uraufgeführt, ist «Der Vetter aus Dingsda» die wohl bekannteste Vertreterin der «Berliner Operette». Es ist Eduard Künnekes beliebtestes Werk, das mit so bekannten Melodien wie «Strahlender Mond» oder «Ich bin nur ein armer Wandergesell» aufwartet.

Seit sieben Jahren seufzt Julia jeden Abend den Mond an: Sie wartet auf ihre Jugendliebe Roderich und hofft auf seine baldige Rückkehr. Ihr gieriger Vormund Onkel Josse hingegen zielt darauf ab, sie mit seinem Neffen August zu verheiraten, damit das Erbe, das Julia mit ihrer Volljährigkeit zusteht, in der Familie bleibt. In sieben Jahren kann sich allerdings viel verändern. Kann sich Julia bei der Ankunft eines Fremden sicher sein, dass es sich bei ihm auch wirklich um ihren Roderich handelt? Schliesslich hat sich der einst angebetete Vetter, seitdem er nach Dingsda, ähm Batavia, ausgewandert ist, kein einziges Mal gemeldet. Plötzlich steht noch ein zweiter Roderich vor der Tür und die geträumte Liebe wird auf eine harte Probe gestellt …