La Cenerentola

Komische Oper von Gioachino Rossini (1792–1868)
 

Ob als «Aschenputtel» oder «Aschenbrödel» im deutschen Sprachraum, als englische «Cinderella» oder französische «Cendrillon» – die Geschichte vom armen Waisenmädchen, das durch Tugendhaftigkeit über seine bösen Stiefschwestern triumphiert und schlussendlich den Traumprinzen heiraten darf, erfreut sich in der westlichen Kultur seit Jahrhunderten grösster Beliebtheit.

Auch Gioachino Rossini greift in seiner 1817 entstandenen Oper «La Cenerentola» auf den Stoff zurück. Gemeinsam mit seinem Librettisten Jacopo Ferretti verwandelt er das Märchen in ein meisterhaftes Charakterstück zwischen Komödie und gefühlvoller Liebesgeschichte.

Es ist ein buntes Völkchen, das sich in Rossinis Aschenputtelgeschichte tummelt: Prinzen verkleiden sich als Bettler, dümmliche Kammerdiener geben sich als Prinzen aus, wir begegnen der chaotischen Familie Don Magnificos und seinen ebenso ehrgeizigen wie selbstgefälligen Töchtern. Natürlich ist es die herzensgute Cenerentola, die als Einzige die wahren Identitäten und Absichten ihrer Mitmenschen erkennt. Nach zahlreichen Wirrungen, Verwechslungen und Intrigen, allesamt von Rossini unglaublich vielfältig vertont, darf sich das Publikum auf ein Happy End mit Augenzwinkern freuen.

Fotos © Konstantin Nazlamov

 
 

 

Pressestimmen

«Dem Regieteam unter Andrea Bernard, Alberto Beltrame und Elena Beccaro gelingt es behände, ihre Aschenputtel-Lesart nicht nur im Schleudergang durchzutrommeln, sondern auch mit der nötigen Sorgfalt aufzubügeln.»
Berner Zeitung, Peter Wäch, 17.09.2018

«Man wird weit suchen müssen, um eine gescheitere, sensiblere und menschlich anrührendere ‹Cenerentola› zu finden.»
Die Stimme der Kritik, Michel Schaer, 15.09.2018

«Franco Trinca [...] fächert den ganzen Farbenreichtum von Rossinis Partitur auf. Mit viel Einfühlungsvermögen, aber auch mit viel Temperament gestaltet er die Schlüsselmomente in Rossinis Erfolgsoper.»
Bieler Tagblatt, Annelise Alder, 17.09.2018