La finta giardiniera

Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
 

Liebe, Eifersucht, Verwechslungen und amouröse Verwicklungen machen dieses Verwirrspiel zu purer Unterhaltung. Das Opernhaus Zürich zeigt gemeinsam mit dem Musikkollegium Winterthur mit «La finta giardiniera» Mozarts bekannteste Opera buffa, die im Theater Winterthur ihre Premiere feiern wird.

Nach ersten grossen Erfolgen in Italien erhielt Mozart als 18-Jähriger den Auftrag, eine Oper zum Karneval in München zu komponieren. Von einer Opera buffa erwartete das Publikum burleske Verwechslungs- und Verkleidungsszenen, überraschende Enthüllungsmomente, parodistische, aber auch gefühlsbetonte Nummern. All das liefert die verwickelte Handlung rund um die Gärtnerin Sandrina. Mozarts raffinierte musikalische Charakterisierungskunst ist in diesem Werk bereits voll ausgeprägt: dem melancholischen Ramiro, dem selbstverliebten Belfiore, der intriganten Arminda oder dem alternden Lüstling Don Anchise – allen hat der Komponist eine ganz eigene musikalische Sphäre zugedacht.

Die renommierte Regisseurin Tatjana Gürbaca wird gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern des Internationalen Opernstudios den Gefühlsverwirrungen von Mozarts Protagonisten nachspüren. Am Pult steht der temperamentvolle Gianluca Capuano, der bereits bei der Opernhausproduktion «Orlando Paladino» das Musikkollegium leitete. Wir freuen uns, dass wir auch in dieser Saison wieder eine Premiere des Opernhauses Zürich bei uns in Winterthur präsentieren dürfen.

Fotos © Herwig Prammer

 
 

 

Pressestimmen

«Was für eine Energie, was für eine Gruppendynamik, was für eine Bereitschaft zu gewagten schauspielerischen und sängerischen Leistungen herrscht bei diesen jungen Leuten auf der Bühne!»
6. Mai, Thomas Schacher, NZZ

«Dynamisch reich facettierte Präsenz, die gleichwohl der Bühne Vorrang lässt, gehört zum stimmigen Gesamteindruck der musikalischen Arbeit.»

6. Mai, Herbert Büttiker, roccosound.ch

«Und dann, wenn Mozarts Kammerstück sich ins Drama hineinsteigert, mit Entführung, Wahnsinn und allem, was dazugehört: Dann kommt eben der Schaum für die schönste Schaumschlägerei, wörtlich wie metaphorisch verstanden. Man hätte am da am liebsten mitgemacht.»

7. Mai, Susanne Kübler, Tages-Anzeiger & Landbote

«Der Sängernachwuchs des Internationalen Opernstudios kann in Mozarts La finta giardiniera am Theater Winterthur zeigen, dass er mit allen Wassern gewaschen ist.»

8. Mai, Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt