Theater Orchester Biel Solothurn / Theater Winterthur

SERATA ITALIANA

aufgezeichnet am 29.1.2021, Arien und Duette aus Opern von Gioachino Rossini & Gaetano Donizetti
 

Diese Livestream-Operngala verspricht ein Feuerwerk aus rasanten Koloraturen und überbordender Buffo-Komik!

Mit Leonardo Galeazzi und Michele Govi stehen zwei äusserst spielfreudige Opernstars auf der Bühne, die in Winterthur längst keine Unbekannten mehr sind. Unvergessen bleibt beispielsweise Michele Govis Interpretation des Don Magnifico in Rossinis «La Cenerentola» vor zwei Jahren, aber auch die Produktion «Don Pasquale» in der Saison 2016/17, in der die beiden alternierend die tragikomische Titelfigur interpretierten. Ebenfalls auf der Bühne steht die bekannte Mezzosopranistin Josy Santos, welche in dieser Spielzeit im TOBS die Isabella in Rossinis «L’italiana in Algeri» verkörpert hätte.

Der Gala-Abend vereint Arien und Duette aus ausgewählten komischen Opern der Belcantomeister Gaetano Donizetti und Gioachino Rossini. Es spielt das Sinfonie Orchester Biel Solothurn. Am Dirigentenpult steht Franco Trinca.

Hier geht es zum Programm.

 

 

  

 

Biografien

Franco Trinca: Studien in Dirigieren, Komposition, Klavier und Chorleitung am «Conservatorio Santa Cecilia» in Rom. Danach Chorleiter und Korrepetitor bei RAI. 1989 Preisträger des Dirigierwettbewerbs «Carlo Zecchi». Seit 1991/92 Dirigent am Theater Biel Solothurn. Er leitete über hundert Opern, bei Theater Orchester Biel Solothurn unter anderem «Luisa Miller», «Die Zauberflöte», «Il Trovatore», «Così fan tutte», «Macbeth», «Don Giovanni», «Idomeneo», «Rigoletto», «Viva la mamma», «Don Pasquale», «Il Barbiere di Siviglia» und «La Cenerentola». Zudem ist er Musikalischer Leiter des Schweizer Opernstudios der Hochschule der Künste Bern, künstlerischer Leiter der Opéra de Chambre de Genève und gastierte zuletzt in Seoul und Macao.

Leonardo Galeazzi 
studierte Schauspiel bei Regisseurin Rita Riboni und Gesang bei Bariton Carlo Guidantoni, Weiterbildungen bei Luis Alva, Renato Bruson, Alain Billard, Regina Resnik und Alessandro Corbelli. Zu seinen aktuellen und zukünftigen Engagements gehören «Tosca» in Aix-en-Provence und Lyon, «Le nozze di Figaro» in Aix-en-Provence, «L'amour des trois oranges» am Teatro San Carlo in Neapel sowie «Le comte Ory» in Metz. Der Bariton feierte grosse Erfolge mit «Madama Butterfly» und «La fanciulla del west» an der Mailänder Scala, «Il barbiere di Siviglia» an der Opéra du Rhin in Strasbourg, «ll Signor Bruschino» an der Opera de Chambre de Geneve; «Il barbiere di Siviglia», «Don Giovanni» und «La Grande Duchesse» in Clermont-Ferrand; «Don Giovanni», «La scala di seta», «Cenerentola», «Turandot» bei As.li.co. in Como, beim Maggio Musicale Fiorentino in «L'amour des trois oranges», «Orphée aux Enfers» und «Gianni Schicchi» und vielen mehr. 


Michele Govi
studierte am Conservatorio N. Piccinni in Bari und ist Gewinner des Mercadante-, des Cilea-Wettbewerbes und des Ricciarelli-Preises (1992). Er führt die wichtigsten Baritonpartien von Rossini, Donizetti, Mozart, Verdi und Puccini im Repertoire. Auftritte an Theatern in Italien, Frankreich, der Schweiz, Portugal und Japan. Er sang u.a. Gianni Schicchi am Teatro Politeama (Lecce), Figaro («Il Barbiere di Siviglia») am Festival Lirico della Toscana und Don Magnifico («La Cenerentola») am Konzert Theater Bern. Bei Theater Orchester Biel Solothurn war er zuletzt u.a. als Lord Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Conte di Luna («Il Trovatore»), Macbeth («Macbeth»), als Leporello («Don Giovanni»), als Riccardo Forth («I Puritani»), Rigoletto, Selim («Il Turco in Italia»), Riccardo («Un Ballo in Maschera»), Mamma Agata («Viva la mamma»), Don Magnifico («La Cenerentola») und in den Titelrollen von «Don Pasquale» und «Gianni Schicchi» zu hören.

Josy Santos wurde in Bahia (Brasilien) geboren. Die brasilianische Mezzosopranistin absolviert eine bemerkenswerte und von der Fachwelt mit zahlreichen positiven Kritiken bedachte Karriere in Lateinamerika und Europa. Ihre Gesangsausbildung begann sie in São Paulo bei der Gesangslehrerin Marcia Soldi. An der Universität Cruzeiro do Sul schloss sie ihr Studium als Bachelor in Gesang ab. Ihr weiterer Studienweg führte sie an die HfMDK Frankfurt a. M. zur Prof. Ursula Targler-Sell, wo sie mit Auszeichnung ihren Master abschloss. Im Jahr 2019 begann sie ihr Oper-Konzertexamen an der HfMDK in Frankfurt a. M.. Von 2015 bis 2017 war Josy Santos an der Oper Stuttgart als Elevin in zahlreichen Partien. An der Oper National du Rhin gab Josy Santos 2017 ihr Debüt als Samaritana in Zandonais «Francesca da Rimini». Von 2017 bis 2019 war die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover, wo sie unter anderem als Hänsel in Humperdincks «Hänsel und Gretel», Marchesa Melibea in Rossinis «Il Viaggio a Reims» und Hermia in Brittens «Sommernachtstraum» zu sehen war. Josy Santos ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, unter anderem dem 52. International Singing Competition Toulouse 2019 & Operalia 2018.  Mit Beethovens Neunter debütiert Josy Santos in ihrem Heimatland mit der NEOJIBA, unter der Leitung von John Neschling. In der Spielzeit 2020/21 debütiert Josy Santos als Dorabella in «Così fan tutte» von Mozart in der Stadttheater Luzern. In dieser Saison debütiert Josy Santos bei TOBS in der Rolle der Isabella in «L’Italiana in Algeri», in der Rolle der Glutz in «Casanova in der Schweiz» und zudem ist sie Stipendiatin der Dino-Arici-Stiftung.