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Ballett Zürich

Strings

Choreografien von Edward Clug, William Forsythe und Christian Spuck

Drei choreografische Handschriften vereint der neue Abend des Ballett Zürich: Arbeiten von William Forsythe und Christian Spuck werden mit einer neuen Kreation von Edward Clug verbunden. Seinen musikalischen Reiz entfaltet der Abend aus live musizierten Kompositionen für verschiedene Streicherbesetzungen.

Edward Clug, Leiter des Slowenischen Nationalballetts, präsentiert eine Uraufführung. In seinen Arbeiten überrascht er mit minimalistischen Bewegungen sowie dem Ineinander-Verhaken und -Verschlingen der Tänzer Gliedmassen. Schieflagen und Gleichgewichtsverlust der Tänzerinnen und Tänzer erscheinen bei Clug in einer unerwarteten Schönheit.

William Forsythe wird weltweit als einer der kreativsten und intelligentesten Erneuerer der Tanztradition geschätzt. Immer wieder erkundet und überschreitet er in seinen Arbeiten die Grenzen der Kunstform Tanz. Den menschlichen Körper befreit Forsythe vollends aus dem traditionellen Schema des klassischen Balletts und kippt, dreht und beschleunigt ihn in alle Richtungen. Die noch in seiner Frankfurter Zeit entstandene Choreografie «workwithinwork» aus dem Jahr 1998 ist das letzte seiner «Ballette über das Ballett». Zur Musik der «Duetti per due violine» von Luciano Berio gelingt Forsythe eine komplexe Abrechnung mit den Spielregeln des klassischen Tanzes.

Franz Schuberts Streichquartett «Der Tod und das Mädchen » liefert die musikalische Folie für Christian Spucks Choreografie «das siebte blau». In feinsinnigen Bewegungstableaus voller Geschwindigkeit und Synchronität spürt der Zürcher Ballettdirektor hier der Musik nach, ohne das Thema der Schubertschen Komposition je aus den Augen zu verlieren.

Es tanzt das Ballett Zürich und es musizieren Mitglieder der Philharmonia Zürich.

 

Bilder: Judith Schlosser

Mi. 25.02.19.30kaufresBT
Fr. 27.02.19.30kaufresM
Sa. 28.02.19.30kaufresSAG2TV
CHF 45.- bis 75.-