The Tempest

Schauspiel in englischer Sprache von William Shakespeare
 

«We are such stuff as dreams are made on, our little lives are rounded with a sleep».

Shakespeare takes us on a dreamlike journey into the heart of the human condition.
All life is here: love, revenge, power, lust, betrayal and forgiveness. Magical figures such as Ariel and Caliban rub shoulders with all too real politicians, kidnappers and murderers. Tragedy melts into comedy and music is everywhere on Prospero’s enchanted island. Shakespeare’s poetry is never finer than in this play but there is also the voice of drunken sailors and howling devils.

This is Shakespeare’s final look at life, a life he portrayed with greater subtlety and depth than perhaps any other artist. To present the play without simplification or easy tricks is a great challenge, but Shakespeare’s theatrical skill matches his artistry and this is an accessible and popular masterpiece. You are supposed to laugh!

 

 

Prospero, der Herzog von Mailand, wird von seinem jüngeren Bruder entführt und mit seiner Tochter und seinen geliebten Büchern in einem kleinen Boot auf die hohe See verfrachtet. Gemeinsam landen sie auf einer einsamen Insel, wo er Ariel, einen Luftgeist, aus der Gefangenschaft einer Hexe befreit. Während seiner Zeit auf der Insel übt sich Prospero in der Zauberei, die er sich mithilfe seiner Bucher aneignet. 

Als sich Jahre später das Schiff seines Bruders, dessen Sohnes Ferdinand und einiger korrupter Hofleute der Insel nähert, lässt Prospero einen schweren Sturm heraufbeschworen, der das Schiff zum Sinken bringt, woraufhin die Besatzung an verschiedenen Teilen der Insel an Land gespült wird.

In diesem letzten Meisterwerk seines Lebens, erschafft William Shakespeare eine fantasiereiche Welt mithilfe seines ausgezeichneten poetischen und komödiantischen Gespürs. Es ist nicht nur eine epische Erzählung, in der die Vergebung im Zentrum steht, als Prospero seinem mordlustigen Bruder verzeiht, sondern auch ein fesselndes Drama voller Poesie, Humor und Tiefgründigkeit.

In diesem Schauspiel bleibt der Regisseur Paul Stebbings der gestalterischen Linie des TNT Ensembles treu und wendet sich ab von einem durch das Fernsehen der heutigen Zeit geprägten Hang zum Realismus. Stattdessen setzt er den Fokus auf eine bewusst theatralische, dynamische und vor allem fantasiereiche Inszenierung.

 

Bild © Johann Heinrich Füssli