Theater Winterthur / Theater Kanton Zürich

Tschick

Stück nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall
 

Wolfgang Herrndorf erzählt von zwei Jungs, die durch ein fremdes, vertrautes Land ziehen, von seltsamen Begegnungen und vom Schmerz des Erwachsenwerdens. Er erzählt das, woran wir uns alle erinnern: an den Sommer des Erwachens, den einen, unvergesslichen Sommer, in dem man erwachsen wurde.


Maik ist 14 Jahre alt, sein Vater hat Geld und eine Geliebte und seine Mutter ist auf einer Beautyfarm – das heisst, sie macht mal wieder einen Alkoholentzug. Endlos und elternfrei liegen die Sommerferien vor Maik, als Tschick auftaucht. Der Asoziale aus seiner Klasse, der Ausländer, der im Klassenzimmer schon mal betrunken vom Stuhl gefallen ist, der Proll aus der Hochhaussiedlung. Aber Tschick hat einen geklauten Lada dabei, und plötzlich riecht alles nach Freiheit und Abenteuer. Die beiden ungleichen Jungen fahren drauflos und erleben zwischen sternenklaren Nächten, Tankstellen und Müllkippen den Sommer ihres Lebens.

Für «Tschick» erhielt Herrndorf 2011 den deutschen Jugendbuchpreis. Der Roman verkaufte sich über zwei Millionen Mal und wurde bislang in 26 Sprachen übersetzt. Die Theaterfassung von Robert Koall ist gegenwärtig das meistgespielte Stück im deutschsprachigen Theater.

Fotos © T+T Fotografie