Theater Winterthur/Theater Kanton Zürich

Tschick

Stück nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall
 

Wolfgang Herrndorf erzählt von zwei Jungs, die durch ein fremdes, vertrautes Land ziehen, von seltsamen Begegnungen und vom Schmerz des Erwachsenwerdens. Er erzählt das, woran wir uns alle erinnern: an den Sommer des Erwachens, den einen, unvergesslichen Sommer, in dem man erwachsen wurde.

Maik ist 14 Jahre alt, sein Vater hat Geld und eine Geliebte und seine Mutter ist auf einer Beautyfarm – das heisst, sie macht mal wieder einen Alkoholentzug. Endlos und elternfrei liegen die Sommerferien vor Maik, als Tschick auftaucht. Der Asoziale aus seiner Klasse, der Ausländer, derim Klassenzimmer schon mal betrunken vom Stuhl gefallen ist, der Proll aus der Hochhaussiedlung. Aber Tschick hat einen geklauten Lada dabei, und plötzlich riecht alles nach Freiheit und Abenteuer.

Aufgrund der ungebrochen grossen Nachfrage freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit den beiden sympathischen Jungs, die gerne nochmals ihre Unschuld verlieren. Über Johanna Böcklis Inszenierung schrieb die NZZ: «Das Theater Kanton Zürich könnte mit seiner Vorlage einen Boom auslösen.»

Fotos © Judith Schlosser