Merker/Hitz in Koproduktion mit TOBS
Eine Hommage an Buster Keaton, von Max Merker und Aaron Hitz

Die beiden genialen Komödianten Max Merker und Aaron Hitz haben sich von Keatons verblüffenden Gags und der Tragik seines Lebens inspirieren lassen und schaffen einen akrobatischen Theaterabend, der sich als Verneigung vor dem genialen «Stoneface» versteht. Sie greifen tief in die Trickkiste des Vaudeville und erkunden lustvoll die Möglichkeiten von Chaos und Anarchie.

Bertolt Brecht schrieb sein Volksstück 1940 in Finnland, der vierten Station auf seiner Flucht vor den Nationalsozialisten. Er wollte mit dem Duo Puntila und Matti die Verlogenheit und Gefährlichkeit von Herrschaftsverhältnissen demonstrieren. Heute sind Gut und Böse vielleicht schwerer auszumachen, die zentrale Frage aber bleibt: Kann man reich und gleichzeitig ein guter Mensch sein?

Ein Volkstheater zum 25sten HORA-Geburtstag
Württembergische Landesbühne Esslingen
Für die Bühne bearbeitet von Robert Seethaler

«Die Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere, die Kunst, eine Biografi e in Zeitgeschichte einzubetten und dabei sowohl dem Einzelnen als auch dem grossen Ganzen gerecht zu werden, das ist Seethaler auch in der dramatisierten Version gelungen.» Stuttgarter Zeitung

Trilogie von Aischylos

Besonnenheit statt Rache, Demokratie statt Willkürherrschaft, Rechtsprechung statt Affekte – all diese vielbeschworenen «westlichen Werte» haben ihren Ursprung in der griechischen Antike. Aischylos erzählt von der Emanzipation des Menschen von göttlicher Willkür. Die Tragödie zeigt, dass Recht und Demokratie nicht selbstverständlich sind. Ob als Familie oder als Gesellschaft: Jede funktionierende Gemeinschaft ist von der Fähigkeit zur Vergebung abhängig.

TNT Theatre
Schauspiel in englischer Sprache nach dem Roman von Ray Bradbury

Eine düstere Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft und in der selbständiges Denken zur Gefahr wird. Ray Bradburys dystopische und beängstigende Geschichte ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.

«Das Leben des Herrn de Molière», Stück in französischer Sprache nach dem Roman von Michail Bulgakow

Ein Stück über das Leben und Leiden Molières, von Triumph und Rückschlag, Gönnern und Widersachern, von seinen Krankheiten und anderen Eigentümlichkeiten und von den kleinen und grossen Skandalen mit seinen Frauen. Ein einfühlsames Porträt eines Theatermenschen, der sein ganzes Leben in den Dienst seiner Kunst gestellt hat.

Singspiel von Hans Müller und Erik Charell, Musik von Ralph Benatzky, Gesangstexte von Robert Gilbert

Es gab Zeiten, da fuhr der Mensch, wenn er wünschte seinen Urlaub in exotischen Ländern zu verbringen, nach Österreich. Das Hotel «Zum weissen Rössl» am Wolfgangsee ist einer dieser Traumorte, zumindest aus Sicht der Stadtbewohner, wo man vor wunderschöner Bergkulisse die Seele baumeln lässt und sich zahlreichen Liebesverwicklungen hingibt.

von Aldous Huxley, Theaterfassung und Übersetzung von Robert Koall

Wäre es nicht schön, wenn alles geregelt wäre, wenn selbst der Tod seinen Schrecken verloren hätte? Wenn es keine Alltagsprobleme gäbe, wir keine soziale Ungerechtigkeit empfinden würden? Wenn schrankenloses Ausleben der Sexualität nicht verpönt, sondern erste Bürgerpflicht wäre? Eine Idylle? Oder eine Horrorvision?

Eine Familiensaga von Tracy Letts, Deutsch von Anna Opel

Alkohol, Tabletten und Lebenslügen, das ist der Kitt, der die Familie Weston seit Jahren zusammenhält. Während einer Familienfeier brechen die schwelenden Konfl ikte dann offen aus: eine familiäre Schlammschlacht, ausgefochten zwischen drei Generationen, die ausser ihren Wurzeln nichts mehr miteinander gemein haben.

Burgtheater Wien
Komödie von Hermann Bahr

«Ein Stück klassische Literatur von zeitloser, feinperlender Komik und eine erlesene Schar von Schauspielern, die jede Rolle zum Funkeln bringen. Dazu eine einfallsreiche Regie und ein originelles Bühnenbild. Ein überaus vergnüglicher und geistreicher Abend, der gar nicht so harmlos ist, wie er zunächst wirkt.» ORF